Beurkundung 1282

Die erste urkundliche Erwähnung als "Porza" erfolgte 1282 im "Liber possessionum" dem Besitztumsverzeichnis des Klosters Weißenburg (heute Elsaß/Frankreich) und lautete wie folgt:

Bei Pfortz und im Umkreis liegen 485 Tagwerk Salland. Die Wiesen ergeben 200 Wagenladungen Heu. Auf 33 der dort bestehenden 72 Hufen sitzen freie Leute. Es sind also 33 freie Hufen. Jeder dieser Freibauern muss einen Ochsen und zwei Pferde für den Heeresdienst stellen, jeder jährlich einen Frischling, drei Hühner. Er muss drei Tagwerk auf verschiedenen Teilen des Sallands pflügen, 50 Stämme und ein Maß Holz schlagen. 14 Nächte soll er jährlich zum Kloster, 3 Tage Heu schneiden, 2 Schardienste im Jahr leisten, Packpferde zum Königsdienst stellen, der Reihenfolge nach Eulogiae zur Pfalz bringen. Ihre Frauen leisten keine Dienste.

Auf 39 Hufen sitzen Hörige und müssen wöchentlich 3 Tage fronen. Sie liefern 5 Hühner im Jahr, 15 Eier, wachen der Reihenfolge nach, bereiten Malz und Brot. Ihre Schardienste leisten sie der Reihenfolge nach, wenn es notwendig ist. Ihre Frauen weben Hemdenstoff von 10 Ellen Länge und 4 Ellen Breite.

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