Erwähnung 369 n. Chr.

Im Sommer 369 n.Chr. begleitete der römische Senator Quintus Aurelius Symmachus Kaiser Valentin an die Rheinfront (Krieg gegen die Alemannen). In einem Sonderbericht des Jahres 370 erwähnt er einen Militärhafen in einer mit einem Mauerring umgebenne Rheinbucht mit Rheinübergang in der Region Speyer. Man vermutet diesen Militärhafen (lateinisch = portus) und eine evtl. dazugehörende Befestigung (Kastell) als Namensursprung von Pfortz.

Bewiesen werden konnte diese These nicht.

Dafür sprechen würde der Bericht aus dem Jahr 830 über die Übertragung der Gebeine der Heiligen Marcellinus und Petrus im Jahr 827, in dem ein Ort Portus erwähnt wird, bei dem die Rheinquerung erfolgte.

Aber auch hier ist der Bezug auf das erst später urkundlich erwähnte Pfortz nur eine Vermutung.

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